Planungsbeginn zur Erweiterung der Kläranlage Karsdorf

Der Wasser- und Abwasserverband (WAV) Saale-Unstrut-Finne beabsichtigt am Standort der Kläranlage Karsdorf, die Abwasserbehandlung des gesamten Schmutzwasseraufkommens von drei Kläranlagen im WAV an einem gemeinsamen Standort zu konzentrieren. Die Kläranlage Karsdorf soll daher in 2 Bauabschnitten im laufenden Betrieb zur Kläranlage mit anaerober Schlammstabilisierung (Faulung) umgebaut werden.

Nach Abschluss des VGV-Verfahrens erhielt das INGENIEURBÜRO LOPP den Auftrag für die Generalplanerleistungen.

Auftraggeber: Wasser- und Abwasserverband Saale-Unstrut-Finne

Ausbaugröße: > 85.000 EW

Weitere Nachrichten

Die offene Filteranlage des Wasserwerks Wildpark (1932 in Betrieb gegangen) soll durch eine zweistufige geschlossene Filteranlage ersetzt werden. Weiterhin ist ein neues Pumpenhaus am Wasserbehälter zu planen und alle Maßnahmen sind im laufenden Betrieb zu realisieren.

Wir, das INGENIEURBÜRO LOPP, konnten uns im offenen Wettbewerbsverfahren erfolgreich durchsetzen und die Planungen laufen bereits an.

Auftraggeber: Energie und Wasser Potsdam GmbH
Inbetriebnahme: Ende 2024
Aufbereitungskapazität: 280 m³/h

Im Rahmen des Fachkräfteprojekts der Impulsregion Erfurt – Weimar – Jena – Weimarer Land ist ein Imagefilm entstanden, der zeigt was man mit Potenzial, Willen und Offenheit gegenüber unserer Kultur und Gesellschaft erreichen kann. Diese Bereitschaft hilft uns, den Fachkräftemangel zu reduzieren.

Unser Kollege Ghazwan Al-Juhaishi erklärte sich bereit in diesem Film mitzuwirken, um zu zeigen wie Integration erfolgreich funktioniert. Bei diesem Projekt haben wir – das INGENIEURBÜRO LOPP – ihn sehr gern unterstützt.

Impulsregion "Vielfalt - das sind wir"

Das Wasserwerk Einsiedel erhält Rohwasser aus dem Talsperrensystem Mittleres Erzgebirge.
Die Kapazität des Wasserwerkes beträgt aktuell 56.000 m³/d und soll zukünftig auf 77.000 m³/d erweitert werden.
Zur stabilen Gewährleistung der Trinkwasserqualität sind eine neue Aufbereitungsstufe und weitere Umrüstungen an den bestehenden Anlagen einschließlich der zugehörigen EMSR-Technik notwendig.
Im Rahmen eines VOF-Verfahrens erhielt die Bietergemeinschaft Schlegel / LOPP im November 2021 den Auftrag zur Erbringung dieser Ingenieurleistungen.
Zu diesen zählen die Errichtung einer neuen Filteranlage mit offenen Mehrschichtfiltern und die Umrüstung der vorhandenen offenen Filter zu Kalziumkarbonatfiltern.
Damit verbunden ist die Erweiterung der erforderlichen Anlagen Spülwasser/Spülabwasser, Chemie- und Aufbereitungsstoffe, Rohrleitungsbau und EMSR-Technik.

Auftraggeber: Zweckverband Fernwasser Südsachsen
Inbetriebnahme: Ende 2027

Die Bietergemeinschaft IB LOPP – IB Schlegel konnte das VOF-Verfahren „Errichtung einer weitergehenden Trinkwasseraufbereitungsanlage im Wasserwerk Rehbrücke“ für sich entscheiden.

Zur Planung für das 1960 erstmals in Betrieb genommene Wasserwerk gehört die Errichtung einer weitergehenden Aufbereitungsstufe.
Diese besteht aus einer Flockung mit nachgeschalteter Flockenabtrennung über eine Ultrafiltrationsanlage sowie die Neuerrichtung einer Druckfilteranlage zur Enteisenung und Entmanganung.

Auftraggeber: Energie und Wasser Potsdam GmbH
Aufbereitungskapazität: Erhöhung auf 650 m³/h

Im Vergabeverfahren um die Generalplanerleistungen der Erweiterung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) Frankfurt-Niederrad konnte sich die Bietergemeinschaft Born/Ermel – DAHLEM – LOPP durchsetzen.
Die Planungsleistungen umfassen die Erweiterung der ARA mit einer Flockungsfiltration.
Für diese soll auch eine Umbau- oder Erweiterungsmöglichkeit zur Spurenstoffelimination vorgesehen und mit geplant werden.

Auftraggeber: Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF)
Einwohnerwerte: 1,3 Mio.

Als finales und auch größtes Einzelprojekt im Rahmen des "Berliner Stauraumprogramms" haben die Bauarbeiten am Regenüberlaufbecken Berlin IV an der Chausseestraße in Berlin Mitte begonnen.

In der rbb24 - Abendschau vom 16.06.2021 spricht Jörg Simon, Chef der Berliner Wasserbetriebe BWB von einer ingenieurtechnischen Meisterleistung.

Die Baugrube des Speicherbeckens hat einen Innendurchmesser von 42 m und eine Tiefe von ca. 21 m. Derzeit werden die über 30 m tiefen Schlitzwände in das Erdreich eingebracht. Das RÜB IV wird ein Speichervolumen von ca. 17.000 m³ besitzen und nach der Fertigstellung im Jahr 2026 die Kanalisation in Berlin Mitte und auch die Spree entlasten.

Da das Speicherbecken komplett im Erdreich verschwindet, sieht man nach dem Bauabschluss nur noch das Erdgeschoss des Betriebsgebäudes und den etwa 30 m hohen dreizügigen Abluftschornstein. Dieser dient bei der Befüllung durch ein Starkregenereignis zur Ableitung der im Becken befindlichen Luft.

Das Speicherbecken kann bei Überlastung des Kanalnetzes in ca. 30 Minuten gefüllt werden. Für die Entleerung des Speicherbeckens in das Kanalnetz zum Klärwerk Ruhleben werden Kreiselpumpen eingesetzt, die bis zu 700 Liter Abwasser aus dem Becken zum Abwasser-Pumpwerk IV fördern können.

Die Begehung des Speicherbeckens durch Betriebspersonal kann erst nach Leerung und einer ausreichenden Belüftung erfolgen. Für das Freilüften werden zwei Radialventilatoren installiert, welche zusammen eine Luftmenge von mehr als 148.000 m³/h erzeugen.

Im August 2018 begann der Bau des neuen Trinkwasser-Hochbehälters an der Fischhausstraße im Norden von Dresden. Die Rohbauarbeiten am Hochbehälter konnten bereits im Oktober 2020 abgeschlossen werden. Mit der Planung und Bauleitung des Hochbehälters Hosterwitz beauftragte die DREWAG NETZ das INGENIEURBÜRO LOPP.

Der neue Hochbehälter hat ein Speichervolumen von 18.000 m³ und wird ab 2021 ca. 82.000 Einwohner rechts der Elbe mit Trinkwasser versorgen. Bei Bedarf kann er um weitere 9.000 m³ erweitert werden.

Neben dem Speichervolumen entsteht mit den erdverlegten Großrohrleitungen und den Leitungen im Schieberhaus ein wichtiger Trinkwasserknoten, der verschiedene Verschaltungen aus Einspeise- und Abgaberichtungen für Wartungs- und Störungsfälle ermöglicht und der dabei den Themen Energieeffizienz und Druckstoßsicherung auf modernstem Wege gerecht wird.

Typischer Abschluss für diesen wichtigen Bauabschnitt ist üblicherweise das Richtfest. Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen musste das bereits geplante Richtfest aber leider ausfallen. Die in diesem Zusammenhang vorgesehene Pressemitteilung hat die DREWAG dennoch auf Ihrer Website veröffentlicht:

Video: Neuer Wasserspeicher im Dresdner Norden

Pressemitteilung der DREWAG zum Abschluss der Rohbauarbeiten | 30. Okt - 125.000 Badewannen für Dresden: neuer Wasserspeicher für den Dresdner Norden entsteht

Die Bietergemeinschaft HOLINGER - IWP - INGENIEURBÜRO LOPP erhielt im Oktober 2020 den Zuschlag für die Planung von 3 Seewasserwerken in Sipplingen und die Leitplanung für das Gesamtsystem durch ein VOF-Verfahren.

Auftraggeber ist der Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung. Dieser plant die Weiterentwicklung der Trinkwasser-Förder- und Aufbereitungsanlagen in Sipplingen am Bodensee.

Der Auftrag umfasst die Planung von 3 Seewasserwerken (Neubau von 3 Ultrafiltrationsanlagen und einem Pumpwerk) einschließlich der Einbindung in die bestehenden Anlagen der Fernwasserversorgung. Zum Planungsumfang des Loses 1 zählen insbesondere die verfahrenstechnische Planung der Anlagentechnik und die verfahrenstechnische Leitplanung für das Gesamtsystem, die Planung der Bauwerke und der Leitungsnetze sowie weitere Besondere Leistungen.

Geplante Inbetriebnahme:         2028