Sanierungsstudie zur Trinkwasseraufbereitung für die Kommunalen Wasserwerke Leipzig

Projektbeschreibung

Die Trinkwasserversorgung der Stadt Leipzig erfolgt aus vier KWL-eigenen Großwasserwerken sowie aus dem Verbundsystem der Fernwasserversorgung Elbaue-Ostharz.

Die beiden Naunhofer Wasserwerke, die um 1900 entstanden und um 1970 durch Neubauten ergänzt wurden, bereiten Grundwasser aus der Muldenaue östlich von Leipzig auf. Die Aufbereitungskapazität soll zukünftig jeweils bei ca. 30.000 m3/d liegen.

Das Rohwasser ist frei von anthropogenen Belastungen, enthält aber geogenbedingte erhöhte Konzentrationen an Eisen, Mangan, Nickel sowie an aggressiver Kohlensäure, was eine Aufbereitung erforderlich macht. Zur Nickelentfernung wird der pH-Wert nach der mechanischen Entsäuerung (Riesler) und bereits vor der Sandfiltration durch NaOH-Dosierung angehoben.

Die durch uns erarbeitete Studie analysierte zunächst die bestehende Substanz unter prozesstechnischen, bau-/sanierungstechnischen sowie anlagentechnischen Gesichtspunkten. Unter gleichen Aspekten wurden daraus Entwicklungsoptionen abgeleitet sowie diese in einer Kosten-Nutzen-Analyse unter Berücksichtigung monetärer und nicht-monetärer Kriterien verglichen. Die Betrachtungen umfassten alle bestehenden Baukörper aus den verschiedenen Entstehungsphasen.

Im Ergebnis der Studie soll zunächst das Wasserwerk Naunhof II von 2009 bis 2011 einer weitergehenden grundhaften Sanierung mit Erweiterung unterzogen werden.

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